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Praxiswissen WHITE STRATEGY

Von der Kunst, unternehmerische Zukunft neu zu denken und warum die Einstellung zur Planung dies blockieren kann

 

Die Zukunft ist eine Zeit ohne Fakten – entsprechend hoch ist die Herausforderung eine fundierte unternehmerische Entscheidung für oder gegen ein unternehmerisches Vorhaben zu fällen.

 

 

 

 

1. Auflage, Februar 2019
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Nutzen Sie diese Erkenntnisse strategisch, um die Erfolgschancen Ihrer unternehmerischen Vorhaben zu verbessern

Angewandt wird die Methode „White Strategy“, wenn ein oder mehrere unternehmerische Vorhaben oder eine Unternehmung, wichtige Teile davon oder grundlegende Aktivitäten und Prozesse mit Marktrelevanz neu gedacht werden sollen.

Mögliche Gründe dafür sind dynamische Märkte, die Auseinandersetzung mit Unternehmensphasen wie Gründung, Expansion, Nachfolge/Übernahme, oder die Erkenntnis, dass Risiken und Chancen übersehen werden könnten.

Gleichzeitig ist die „White Strategy" vor allem auch deshalb für eine Strategin oder einen Strategen persönlich von großer Bedeutung, da im Prozess des Neu-Denkens Wissen und Wahrnehmung, Horizont und Fähigkeiten weiter entwickelt werden. All dies zielt darauf ab, als Entrepreneur oder Intrapreneur bessere unternehmerische Entscheidungen treffen zu können.

Sie werden erkennen, warum während der Auseinandersetzung mit einer unternehmerischen Idee das Ziel den Weg weist und gleichzeitig der Weg das Ziel ist. Und Sie werden nachvollziehen, warum die Einstellung zur Planung eine Barriere für Neues Denken darstellt.

Methode und Vorgehensweise basieren auf bisher mehr als 6.000 empirischen Beobachtungen und Evaluationen von interessierten und aktiven Entrepreneuren sowie Intrapreneuren auf ihrem Weg zu ihren persönlichen und unternehmerischen Entscheidungen für oder gegen ihre jeweilige unternehmerische Idee.


Rezensionen zu „White Strategy “

Rezension zu „White Strategy“ von Kathrin Brückner Unternehmerin
Juni 2019

Wie ich mir selbst Antworten gab, auf Fragen, die ich nie gestellt hatte.

Ich sende Ihnen anbei meine Rezension, es vermischen sich für mich natürlich das Gelesene und das was wir gemeinsam im Coaching erarbeitet haben. Das kann ich kaum vermeiden, dass diese Einflüsse ebenfalls teilhaben beim Lesen.

Eigentlich war meine Gründung im Herzen schon beschlossene Sache und die Auseinandersetzung mit dem Strategiesystem Conceptem ausschließlich auf den Businessplan ausgerichtet, den ich für Zuschüsse und Co brauchte. Beim Lesen des Buches „White Strategy wurde mir allerdings deutlich, an wie viel ich noch nicht gedacht hatte und was bei der Gründung elementar ist.

Die White Strategie beschäftigt sich sehr systematisch mit verschiedenen Perspektiven, wichtigen Bausteinen und möglichen Fallen der Unternehmensgründung oder Veränderungen in bestehenden Unternehmen, die wie im Start up völlig neu gedacht werden. In der aufeinander aufbauenden, sehr klaren Systematik führen die verschiedenen Fragestellungen und Erklärungen zu den Themen in die Tiefe und lassen wenig Möglichkeit sich weiter an der Oberfläche zu bewegen. Die Gedankenanstöße und Fragen fördern auch weniger Schönes und noch nicht Durchdachten ans Tageslicht, das ist zwar eher unangenehm aber absolut sinnvoll und fördert das Wachstum als Unternehmer*in.

Durch die Lektüre dieses Buches wurde ich deutlich tiefer in meine eigenen Gedanken geführt und habe mich Themen gewidmet, die meinen eigenen Unternehmenserfolg maßgeblich beeinflussen werden und die weit über mein eigentliches Ziel hinausgingen.

Das Lesen des Buches und die intensive Beschäftigung damit (diese ist wichtig, sonst führt es zu nichts) ist für mich absolut sinnvoll für jeden der eine Gründung plant.

 

Rezension zu „White Strategy“ von Sören Ohle Unternehmer
Juli 2019

Orientierung in einer komplexen unternehmerischen Umwelt

„Eine unternehmerische Idee begegnet meist zehn Personen, die sofort erklären warum es nicht geht.“ Jeder Gründer teilt diese dem Buch vorangestellte Erfahrung, die ein weit verbreitetes Denkmuster aufzeigt. Die Schwierigkeit bei der Entwicklung einer Idee besteht entsprechend der Prämisse des Buches darin, Personen auszumachen, die nicht von vornherein die Schwierigkeiten bei der Verwirklichung einer Idee in den Fokus rücken. Vielmehr sollte sich der Gründer mit Personen umgeben, die zwar nicht alles unreflektiert bejahen, aber dennoch den Willen haben, das geschilderte Denkmuster zu durchbrechen – die Idee neu zu denken. White Strategy gibt dabei zwar keine Anleitung, wo und wie diese hilfreichen, konstruktiv-kritischen Geister zu finden sind, beschreibt und analysiert aber im Abstrakten wie auch Konkreten, was diese Leute auszeichnet: wie sie denken, planen, ausführen, umsetzen und nachjustieren.

Dabei gehen sie – entsprechend der Namensgebung des Buches – von der Basis der White Strategy aus: Ein weißes Blatt Papier steht sinnbildlich für die geistige „Start-Up-Mentalität“ der involvierten Personen, die White Strategy findet ihre Grundlage somit im gewollten Ur- und Rohzustand der Idee. Dieses Zurücksetzen hat das Ziel „durch objektives und zukunftsorientiertes Denken neue strategische Ansätze oder Strategien zu entwickeln oder auch die bisherige Vorgehensweise zu bestätigen“ (S. 18). Somit dient die White Strategy nicht nur nicht nur der Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen, sondern ist ebenso geeignet bestehende Ideen, Konzepte und Strukturen zu erfassen, kritisch zu sichten und anschließend zu modifizieren oder zu bestätigen – dementsprechend umfangreich ist die in dem Buch geleistete Hilfestellung, dementsprechend groß ist die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der unternehmerischen Beschäftigung. Das größte Verdienst des Buches und seiner Autoren ist jedoch nicht nur, das Konzept der White Strategy als solches vorzustellen, sondern darüber hinaus aufzuzeigen, dass seine Nutzung auch ohne konkreten Anlass gewinnbringend sein kann: Denn wie Machiavelli so pointiert zitiert wird: „Es ist ein allgemeiner Fehler der Menschen, nicht in den Zeiten der Meeresstille mit dem Sturm zu rechnen.“

Insgesamt ist die dabei gewählte Struktur gut nachvollziehbar. Von den Grundlagen des Konzepts ausgehend wird eine Systematisierung in verschiedenen Prozessphasen, etwa der Konzeptionsphase etc., eingeführt um in einem dritten Schritt – der gleichzeitig Vor- und Rückgriff ist – die „positive Einstellung zur Planung“ (S. 121) als Voraussetzung für die Nutzung der White Strategy wie auch des unternehmerischen Erfolgs zu positionieren. Generell bildet für die Autoren der Begriff und Prozess der (strategischen) Planung die Essenz ihrer Ausführungen, sie rekurrieren in ihren zahlreichen aus eigener Erfahrung stammenden Beispielen immer wieder auf fehlende, falsche, unzureichende oder unkritische Planung als größte Gefahr für einzelne Projekte wie auch ganze Unternehmen. Demzufolge ist die Quintessenz des White-Strategy-Konzepts der unbedingte Wille der Akteure, strategische Planung als Grundlage für die unternehmensinternen und -externen Prozesse zu nutzen und sie gleichzeitig als Kontrollinstrument einzusetzen. Das bedeutet, dass die Planung sowie die kritische Reflektion derselben die Aufgabe hat, die Akteure aus ihrer eigenen Komfortzone herauszuholen und in einem selbstverpflichtenden Prozess das eigene Tun immer wieder zu spiegeln. Dabei wird Planung als ein kreativer, ihrem Wesen nach zukunftsorientierter Prozess verstanden: Sie soll eine Richtschnur sein, keine Verpflichtung; sie bietet Orientierung in einer komplexen unternehmerischen Umwelt, bietet Handlungssicherheit, stellt aber keinen Garant für Erfolg dar.

Somit ist die White Strategy als Konzept wie auch das Buch als Handreichung zur Implementierung des Konzepts auf einen aktiven Leser und Gründer angewiesen. Es bietet äquivalent zur White Strategy lediglich eine Orientierung, entlastet gewissermaßen bei der Planung der Planung, kann aber keinesfalls die Planung im Konkreten ersetzen. Nichtsdestoweniger ist die Lektüre des Buches äußerst gewinnbringend für den Leser, auch wenn am Ende auch die Erkenntnis bleibt, wie schwierig es ist, selbst neu zu denken und wieviel schwieriger es ist, wache Geister zu finden, die dies ebenfalls tun.

 

Rezension zu „White Strategy“ von Oliver Schmidt CIIA, CEFA
Fondsmanager und Investmentanalyst
November 2019

Ohne Altlasten

„White Strategy“ steht für das unbeschriebene, weiße Blatt Papier als Synonym für die vorausschauende unternehmerische Konzeption – ohne gedankliche Altlasten. Dieser methodische Ansatz eignet sich sowohl für neue Unternehmen als auch für eine Neu-Ausrichtung auf Unternehmens- oder Produktebene. Und richtet sich sowohl an Unternehmer (Entrepreneure) als auch an Mitarbeiter von Unternehmen (Intrepreneure).

Im Fokus der „White Strategy“ steht die Zukunft, definiert als „Zeit ohne Fakten“. Um sich mit der Zukunft unternehmerisch auseinanderzusetzen, bedarf es u.a. einer plausiblen Planung. Das Buch erläutert ausführlich, detailliert und anschaulich bewährte und nachvollziehbare Planungsmethoden und wie die Erkenntnisse daraus erfolgreich umgesetzt werden können. Die Autoren gehen zudem auch auf die Argumente und Sichtweisen von Planungsgegnern und Planungsbefürwortern ein. Das Fazit ist nachvollziehbar, dass eine positive Einstellung zur Planung ein elementarer unternehmerischer Erfolgsfaktor ist.

Ergänzt wird der inhaltliche Part des Buches um eine alphabetische Auflistung der wesentlichen Fachbegriffe, die ausführlich erläutert werden. Und im Anschluss beinhaltet die „White Strategy“ quasi noch ein „Buch im Buch“, als „Perspektiven“ bezeichnet. „Perspektiven“ gibt durch kreative, hintersinnige und provokante Zitate und Thesen zu verschiedenen unternehmerischen Themen, wie Führung, Entscheidung, Scheitern und Planung, weitere Impulse und Denkansätze.

Insgesamt bietet „White Strategy“ für alle unternehmerisch tätigen und interessierten Leser einen sehr gelungenen Leitfaden – insbesondere hinsichtlich der Thematik „Planung“ und damit der Gestaltung der „Zeit ohne Fakten“. Und auch als Nachschlagewerk und zur Auffrischung wichtiger unternehmerischer Prinzipien eignet es sich sehr gut.

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